『グレの歌』( )は、アルノルト・シェーンベルクの初期を代表する大作。シェーンベルク自身はカンタータとも世俗オラトリオとも分類していないが、規模や演奏形態からすると、所作を伴わないオペラと見ることもできる。5人の独唱者、ナレーター、合唱と管弦楽のための作品。歌詞は、デンマークの作家イェンス・ペーター・ヤコブセンの詩集『サボテンの花開く 』をローベルト・フランツ・アルノルトがドイツ語に翻訳したものに基づいており、一部シェーンベルクが訳詞に手を入れている。
作曲の経緯と進展
1900年に、ウィーン楽友協会主催の作曲コンクールへの提出作品として構想・着手された。恩師で親友のツェムリンスキーに助言と講評を求めて称賛されたが、同時にツェムリンスキーは「あまりに独創的なので、入賞することはできないだろう」との感想を洩らしたと伝えられる。1901年のうちにショートスコアによる作曲を終えたが、最終的にオーケストレーションを終えたのは、1911年になってからであった。第1部と第2部以降との間に10年の差があるのは、シェーンベルクが生活苦からさまざまな副業に追われて、本作の完成になかなか専念できなかったためである。作曲中の1910年にはリヒャルト・シュトラウスがスコアを見て興味を寄せ、副業に追われていたシェーンベルクの為に、リスト賞の賞金を入手してあげたりシュテルン音楽院の講師に推薦する等、本作の完成に専念出来るように援助を行っている。第1部と第2部以降との間で管弦楽法の手腕にも大きな差が見られるが、シェーンベルクはあえて第1部に後から手を入れることはしなかった。ちなみに1911年にシェーンベルクはすでに「無調の時代」に踏み込んでおり、急進的な《6つのピアノ曲》作品11を作曲している。
作曲年代から分かる通り、シェーンベルク初期の作風を集大成した作品となっており、ワーグナーやリヒャルト・シュトラウス、マーラーに大きく影響された、官能的な後期ロマン派様式を示している。一方で、第1部の管弦楽法についてはしばしば、フランス印象主義音楽、とりわけ同時期のラヴェルの手法に極めて近いことが指摘されている。また、曲全体の構成やテーマは、シェーンベルクが師事したグスタフ・マーラーの大曲『嘆きの歌』からの影響が指摘できる。
世界初演はフランツ・シュレーカーの指揮により、1913年2月23日にウィーンにおいて行われた。リハーサルでホルン奏者が席を蹴って演奏を拒否したとも伝えられたが、シェーンベルクの作品には珍しく、聴衆からも評論家からも支持され、非常な成功を収めた。しかし、すでに新しい音楽語法を探究していたシェーンベルクは、後に「この作品が聴衆に受けることは分かっていた」と回想しただけで、知られている限りでは特にその成功を喜んでいた節は見受けられない。最初の録音はレオポルド・ストコフスキーによって1932年によって行われた。日本初演は、1967年6月15日、若杉弘指揮、読売日本交響楽団他による。
演奏時間
約2時間(60分、5分、55分) - 実演の際には第1部と第2部の間に休憩を入れる形が多い。
楽器編成
シェーンベルクはこの作品のオーケストレーションに際して、53段譜を特注したことが知られている。以下のように編成は非常に大きい。
語り手1、
ソプラノ1、
メゾソプラノ1、
テノール2、
バス・バリトン1、3群の
男声四部合唱、
混声八部合唱、
ピッコロ4、
フルート4、
オーボエ3、
コーラングレ2、
クラリネット(A管およびB♭管)3、
ソプラニーノクラリネット(E♭管)3、
コントラファゴット2、
ホルン10(うち4つが
ワーグナーチューバと持ち替え)、
トランペット6(F管、B管、C管からなる)、
バストランペット(E♭管)1、
アルトトロンボーン1、
テナートロンボーン4、
バストロンボーン1、
コントラバストロンボーン1、
チューバ1、
ハープ4、
チェレスタ、
ティンパニ6台(2人)、
テナードラム、小型と大型の
バスドラム各1、
シンバル、
トライアングル、
タンブリン、
グロッケンシュピール、
木琴、
ラチェット、
チェーン、
タムタム、
弦楽五部(第1・第2
ヴァイオリン各20、
ヴィオラ16、
チェロ14、
コントラバス10)
楽曲構成
第1部
# 前奏曲
#
Nun daempft die Daemm'rung
#
O, wenn des mondes Strahlen
#
Ross! Mein Ross!
#
Sterne jubeln
#
So tanzen die Engel vor Gottes Thron nicht
#
Nun sag ich dir zum ersten Mal
#
Es ist Mitternachtszeit
#
Du sendest mir einen Liebesblick
#
Du wunderliche Tove!
#
Tauben von Gurre!
第2部
Herrgott, weisst du, was du tatest
第3部
#
Erwacht, Konig Waldemars Mannen wert!
#
Deckel des Sarges klappert
#
Gegrusst, o Konig
#
Mit Toves Stimme flustert der Wald
#
Ein seltsamer Vogel ist so'n Aal
#
Du strenger Richter droben
#
Der Hahn erhebt den Kopf zur Kraht
夏風の荒々しい狩(Des Sommerwindes wilde Jagd)
# 間奏曲
#
Herr Gaensefuss, Frau Gaensekraut
#
Seht die Sonne!
配列と内容
Die Liederfolge Jacobsens, die dem Werk zu Grunde liegt, behandelt die mittelalterliche
Legende um die Liebe des Dänenkönigs Valdemar zu der schönen Tove und die Eifersucht der Königin, die Tove schließlich ermordete. Der Stoff gehört mit seinen verschiedenen Versionen zum nationalen
Sagengut デンマークs. Im Laufe der Zeit wurde die Vorstellung des nach Toves Tod ruhelos umherschweifenden Königs und dessen Projektion auf den in der Burg Gurre verstorbenen realen dänischen König
ヴァルデマー4世アテルダーク (um 1321 - 1375) dem Sagenstoff hinzugefügt. Diese Version der Sage diente Jacobsen als Grundlage für seine Gedichte, die Schönberg in der deutschen Übersetzung des Wiener
Philologen und
Kritikers Robert Franz Arnold kennen lernte.
Schönbergs Oratorium gliedert sich in drei Teile. Während die beiden ersten Teile nur von den Solostimmen gestaltet wird, sind im dritten Teil auch die Männerchöre Träger der Handlung.
Im ersten Teil, der durch ein Orchestervorspiel eingeleitet wird, erzählen neun Lieder für Sopran und Tenor von der Liebe Waldemars zu Tove und dem selbstvergessenem Glück, überschattet von Todesahnung. Ein längeres Orchesterzwischenspiel leitet zum Bericht der Waldtaube von Toves Tod und vom Schmerz Waldemars über, womit der erste Teil endet.
Der zweite Teil beginnt mit einem Vorspiel und besteht nur aus einem einzigen Lied, in dem der unglückliche Waldemar Gott ob seiner Grausamkeit anklagt.
Der dritte Teil steht in der Tradition der Schauerromantik, die seit
ウェーバーの『
魔弾の射手』 Eingang in die Musik gefunden hat. In diesem gespenstischen Nachspiel ruft König Waldemar seine toten Mannen aus ihren Gräbern. Als rastlos unerlöste Tote reiten sie nachts in wilder Jagd um die Burg Gurre, bis der Tag graut und sie wieder im Todesschlaf versinken. Dazwischen steht die Schilderung eines Bauers von seiner Angst vor dem unheimlichen nächtlichen Geisterheer und das groteske Lied des Klaus-Narr, der mit dem wilden Heer reiten muss, aber lieber im Grabe liegen möchte. Ein zartes Orchesterzwischenspiel, das nach dem nächtlichen Grauen von morgendlichem Licht durchflutet ist, leitet zum Melodram ?Des Sommerwindes wilde Jagd“ über. Der Sprecher erzählt in rhythmisierter und tonhöhenfixierter Sprechweise (
Sprechgesang) vom morgendlichen Wind, der dem nächtlichen Spuk ein Ende bereitet. Alles mündet in den grandiosen, vom achtstimmigen gemischten Chor intonierten Schlusschor ?Seht die Sonne“. Dieser wohl strahlendste Sonnenaufgang, der je komponiert wurde, bildet den optimistischen Abschluss dieses Oratoriums.
関連項目
外部リンク